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Baumbestand

erschaffen.

Aus alten Strukturen Neues erschaffen

Bei der Umgestaltung zum lebenswerten Quartier wird mit dem Bestand gearbeitet und die Flächenversiegelung minimal gehalten. Die hofartigen Strukturen, die bereits existieren, werden mal kleiner, mal größer auf allen Baufeldern aufgenommen und neu geschaffen. Aus der zentralen Achse der Kaserne wird der grüne Boulevard, der als parkartiger Bewegungsraum das Rückgrat des Quartiers bildet und im Grünen Trichter mündet.

Orte der Begegnung

Ein Quartier öffnet sich 

Im ehemaligen Uhrenturmgebäude entsteht ein Ort der Begegnung, Teilhabe und Stärkung des Zusammenhalts. Hier finden zahlreiche Vereine Platz. Durch die Verlegung der evangelischen Lukasgemeinde ins neue Quartier wird eine Verbindung mit dem Gievenbecker Umfeld geschaffen. Die Öffnung des Oxford-Geländes und das kleinteilige, grüne Wegenetz verbindet erstmals auch die bestehenden Viertel Gievenbecks miteinander und lädt zur Entdeckung des neuen Quartiers ein. 

Uhrenturm
Das ehemalige Uhrenturmgebäude war Unteroffiziersheim und wird als neues Bürgerhaus zu einem der zentralen Treffpunkte im Quartier.

Wohnen für Alle 

Individuell vielfältige Wohnformen

Unterschiedliche Wohnstrukturen und -angebote schaffen neuen Wohnraum für viele und bringen dabei unterschiedlichste Bewohner an einem Ort zusammen. Gemeinschaftliche Wohnformen, Baugruppen und genossenschaftliche Initiativen finden angemessene Nutzungseinheiten, die unabhängig voneinander und kostengünstig entwickelt werden können. Der Umbau alter Strukturen, wie zum Beispiel Lagerhallen, ermöglicht experimentelle und hybride Wohn- und Arbeitsformen.

Alte Lagerhalle von Innen
Alte Werk- und Fahrzeughallen haben Potential für kreative und experimentelle Nutzungen.

Hofstrukturen – offen und privat 

Begegnungen schaffen

Die hofartigen Strukturen, wie die ursprüngliche Anlage sie vorgibt, werden in unterschiedlicher Ausprägung auf allen Baufeldern geschaffen. Durch sie können sich Gemeinschaften und Nachbarschaften leichter bilden. Aktive Höfe im Westen des Quartiers unterscheiden sich von ruhigeren, grünen Höfen östlich des zentralen Boulevards. 

Aktiver Hof

Die meisten Gebäude zeigen eindeutige Vor- und Rückseiten. Diese werden bewusst genutzt. Beispielsweise in den Aktiven Höfen, die aus den bestehenden Werkstatthöfen entstehen: Eingänge und Adressen liegen dort an den „aktiven Kanten“, die in Richtung Hof weisen. Hier findet das Leben statt: Gemeinschaftliche Gärten und Aktivitäten in der Nachbarschaft, Flex-Parken und Regenwasserversickerung haben hier ihren Raum.

Ruhige Rückseite

Die rückwärtigen, ruhigeren Zonen der Höfe ermöglichen Privatsphäre, insbesondere die Schlafzimmer können nach hier ausgerichtet werden. Mülltonnen und Tiefgarageneinfahrten werden ebenfalls auf den Rückseiten verortet, mit Ausnahme der dem Boulevard zugewandten Fassaden, die direkt an den öffentlichen Raum grenzen. 

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