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Kinder Wohnhaus Grün

Aktiver Hof 

Ehemaliges Mannschaftsgebäude, vielfältig nutzbare Werkhallen und die Möglichkeit einer neuwertigen Nachverdichtung 

Die ehemalige Mannschaftsunterkunft im Ostteil des Hofs mit dem für die Oxford-Kaserne typischen Satteldach und Sandsteinsockel bildet zusammen mit ehemaligen Fahrzeughallen im Westteil einen großen offenen Hof. Die Hofstruktur soll zukünftig erhalten bleiben und die vorhandenen Werkstattgebäude im Westen möglichst in die Konzeption eingebunden werden. Gemeinschaftliche Wohnformen wie Mehrgenerationenmodelle sind im Aktiven Hof ausdrücklich erwünscht, ebenso wie verträgliche Gewerbeformen, Räume für Freiberufler oder Manufakturen. Auch für junge Familien bieten sich attraktive Wohnmöglichkeiten mit privatem Garten. Die nördlich des Aktiven Hofs geplante Kita ist schnell erreicht.

Lebendig nach innen, ruhig nach außen

Die gesamte Baukonzeption schafft optimale Voraussetzungen für gemeinschaftliche Aktivitäten. Der gemeinsame große Innenhof ist durch einen lebendigen, urbanen Charakter geprägt und bietet sich für Hoffeste und gemeinsame Abendessen an. Auch die Adressen und Hauseingänge liegen zur Hofseite hin – hier treffen Nachbarn und Gäste aufeinander, Kinder spielen zwischen den Grünflächen und nutzen die leerstehenden Flex-Parkplätze als Fußballfeld. Auf Zonierungen durch Hecken, Zäune, Mülltonnen wird verzichtet, stattdessen werden flexible Bänke und Pflanztöpfe zur Gestaltung genutzt. 

Private Gärten an der ruhigeren Blockaußenkante bieten Rückzugsraum und Privatsphäre. Nach hier können beispielsweise auch die Schlafzimmer ausgerichtet werden.

 

Denkmal trifft auf individuelle Wohnlösungen

Die Wohnhäuser des Hofs bilden sich aus denkmalgeschütztem Bestand und könnten gemäß rechtskräftigem Bebauungsplan um bis zu dreigeschossige Neubauten ergänzt werden. Flure und Treppenhäuser im ehemaligen Mannschaftsgebäude im Ostteil des Hofs zieren noch originale Bodenfliesen aus Solnhofer Platten, auch alte Zimmertüren, Parkettböden und Sockelverkleidungen bleiben erhalten.

Unterschiedliche Höhen und Materialität können die neuen Gebäudereihen beleben, sodass jeweils der individuelle Charakter eines Einfamilienhauses mit privatem Garten entsteht. Garagen können den PKW im Erdgeschoss verbergen oder sich, als Hobbyraum genutzt, bei schönem Wetter zum Hof hin öffnen. 

Grün bedacht

Grüne und begehbare Dächer erweitern den Außenraum und tragen zum gesunden und nachhaltigen Regenwasserkonzept des Quartiers bei. Sie müssen eine Begrünung von mindestens 75% aufweisen, maximal 25% dürfen als Dachterrasse versiegelt sein. Photovoltaikmodule und Solarkollektoren werden durch Aufkantungen optisch verborgen.

Auch Grünbereiche mit Sickermulden im Innenhof dienen der Regenwasseraufnahme und -verdunstung. Hier können außerdem temporäre Feuchtbiotope entstehen, die mit Gräsern und Schilf bepflanzt Naturräume schaffen. 

Flexible Parkplätze 

Stellplätze gliedern sich in Bewohner- und Besucherparkplätze. Bei geringer Auslastung werden leere Parkplätze zu Spielzonen, die Gestaltung verbindet sich mit der restlichen Hoffläche. Offenporige Bodenstrukturen fördern das Versickern von Regenwasser. 

Werkhallen: Raum für Kreativität 

Die zum Hof gehörigen Werkhallen im Westteil des Hofs, in denen ehemals Fahrzeuge und Ausrüstung der Mannschaft lagerten, ermöglichen viele kreative und experimentelle Nutzungen. Stahlbetondächer und stützfreie Innenbereiche erlauben hier unterschiedliche Szenarien.

Gemeinschaftsräume für wohnverträgliche Hobbys, Werkstätten und Ateliers sind denkbar. Ein Haus-im-Haus Prinzip bietet sich besonders an: Durch Einbauten entstehen Zwischenräume und -Wege. Die Luft zwischen den Elementen bildet eine oder mehrere Klimahüllen, die als natürlicher Wärmespeicher funktionieren und eine Nutzung auch an kalten Tagen ermöglichen.

In welcher Form Die Werkhallen letztendlich erhalten und genutzt werden, liegt beim jeweiligen Investor. 

Mehr zum Aktiven Hof erfahren Sie in Ausgabe 01 des OXFORD-Magazins!  

 

Die Gewinner der Konzeptvergabe stehen fest!
Zum Gewinnerentwurf 

Aktiver Hof
Links die denkmalgeschützten ehemaligen Mannschaftsgebäude, rechts die Fahrzeughallen

Gemeinschaft
Im aktiven Hof ist Vielfalt willkommen: Gemeinschaftliches Wohnen, Mehrgenerationenmodelle, Familienwohnen und Freiberufler

Dachterrasse
Grüne und begehbare Dächer erweitern den Außenraum

Werkhalle
Die ehemaligen Fahrzeughallen bieten sich für kreative Nutzungen an

Status
Vergabeverfahren abgeschlossen 
 

Baufeldgröße
ca. 11.866 m²

 

Geschosse
2-3

 

Wohneinheiten 
ca. 126
Ziel: mind. 30% des Neubaus als geförderter Wohnungsbau 

Baukonzept
Aktiver Hof – Nutzungsmischung
Bestand mit Nachverdichtung, Neubau 

Wohnkonzept 
Gemeinschaftlich Wohnen
Kreatives, experimentelles Wohnen
Wohnen und Arbeiten im eigenen Haus / in der direkten Nachbarschaft