„Wir von der KonvOY freuen uns sehr, dass zwei der Projekte in unserem Oxford-Quartier aufgrund ihrer Qualität ausgezeichnet wurden“, so Stephan Aumann, Geschäftsführer der KonvOY. „Dies bestätigt uns auf unserem Weg.“ Einen der Preise erhielt die Genossenschaft Grüner Weiler, die nach zwei Jahren Bauzeit im Frühjahr 2025 eingezogen ist. Ein Mix aus Singlewohnungen und WGs, gemeinschaftlich genutzte Räume, viele gemeinsame Aktivitäten und Begegnungen: „Der Grüne Weiler ist eine ziemlich weitgehende Utopie, die dort gelebt wird“, sagte Juryvorsitzender Reiner Nagel über das Projekt.
Auch die Baugruppe KliQ, direkt nebenan im Quartier, lebt eine Utopie: „In ihrem gemeinschaftlich ausgerichteten Wohnprojekt gelingt es der Baugruppe KliQ (Kollaborativ leben im Quartier), die Wohnfläche pro Kopf im Vergleich zum Bundesdurchschnitt fast zu halbieren“, lobte die Jury des Westfälischen Preises für Baukultur und verlieh dem erst frisch fertiggestellten Projekt eine Anerkennung. Neben den attraktiven Gemeinschaftsflächen hebt die Jury besonders die anpassungsfähigen Wohnungsgrößen hervor, die sich flexibel an veränderte Lebenssituationen anpassen lassen.
Der Grüne Weiler wurde gleich mit einem zweiten Preis gekürt: der Auszeichnung vorbildlicher Bauten der Architektenkammer NRW, die alle fünf Jahre an nur 25 Gebäude vergeben wird. In der Jurybegründung heißt es, der Weiler sei „ein herausragendes Beispiel dafür, dass partizipative Planungsprozesse zu architektonisch überzeugenden Lösungen führen können. Die gemeinschaftlichen Nutzungen begünstigen auch das Miteinander.“ Die konsequent nachhaltige Umsetzung mit Effizienzhaus-Standard 40, Holzrahmenbauweise, Photovoltaik und Dachbegrünung, Regenwassergärten, Car- und Bike-Sharing zeige, dass „ökologisch verantwortliches Bauen und Wohnen alltagstauglich und attraktiv sein können.“